Satzung

Satzungsneufassung          vom 22.April 2016

Satzungsänderung             vom 24.April 2018

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den NamenSportclub Sigmaringendorf/Laucherthal e.V. als Abkürzung

 SC Sigmaringendorf/Laucherthal

  1. Der Verein hat seinen Sitz in Sigmaringendorf. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Geschäftsnummer VR 710935 eingetragen.
  2. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
  3. Der Verein ist Mitglied im Württembergischen Landessportbund. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten die im Verein betrieben werden.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch sportliche Übungen und Leistungen verwirklicht.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Ausgeschiedene Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung eines Anteils am Vereinsvermögen.
  4. Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Bei Bedarf kann der erweiterte Vorstand im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung oder die Zahlung einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.
  3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Gesamtvorstand, der diese Aufgabe auch auf ein einzelnes Gesamtvorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen. Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.
  4. Durch Abgabe des Aufnahmeantrags beginnt die vorläufige Mitgliedschaft. Gleichzeitig wird die von der Gesamtvorstandschaft festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.
  5. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss der erweiterten Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Gesamtvorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
  2. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
  3. Die Mitglieder sind berechtigt und angehalten, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu nutzen, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und durch ihre Mitarbeit zu unterstützen.
  4. Jugendliche haben kein Wahl- und Stimmrecht. Sie können jedoch in die Funktion als Jugendsprecher gewählt werden und haben dann in der erweiterten Vorstandschaft ein entsprechendes Stimmrecht.
  5. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:

a) die Mitteilung von Anschriftenänderungen

b) Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren.

c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind  (z.B.             

    Beendigung der Schulausbildung, etc.)

d) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen

    Änderungen nach Ziff. c) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem 

    nicht entgegengehalten werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen

Die Mitgliedsbeiträge und Gebühren sind in der Beitrags- u. Gebührenordnung geregelt. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können von den Mitgliedern Umlagen erhoben werden. Die Höhe der Umlage darf das Vierfache des Mitgliedsbeitrages nicht übersteigen und wird nur von den Mitgliedern der Beitragsklasse 3 und den hinzuzurechnenden Personen aus der Beitragsklasse 4 erhoben. Maßgebend ist der Jahresbeitrag, den das zahlungsverpflichtete Mitglied zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Erhebung der Umlage zu zahlen hat. Ob oder in welchem Umfang innerhalb der vorgegebenen Höchstgrenze eine Umlage erhoben wird, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.
  2. Der freiwillige Austritt mussdurch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden bis spätestens zum 30. September erfolgen. Der Austritt wird wirksam zum Ende eines Kalenderjahres.
  3. Die Beendigung der Mitgliedschaft, durch Rückstand von Zahlungen, ist in der Beitrags- und Gebührenordnung geregelt.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss in einer Sitzung der erweiterten Vorstandschaft, bei der mindestens 2/3 der Gremiumsmitglieder anwesend sein müssen.

Ausschließungsgründe sind insbesondere

  • Grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
  • Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor der erweiterten Vorstandschaft mündlich oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt zu machen.

§ 7 Organe des Vereins

1)    Die Mitgliederversammlung

       2)    Der Gesamtvorstand

3)    Die erweiterte Vorstandschaft

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne das Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.  

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn 25 % der Mitglieder des Vereins es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorsitzenden beantragen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist vom/von der ersten Vorsitzenden, bei Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Sigmaringendorf, unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen vorher, und unter Bezeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung aufgeführt sind, einzuberufen.
  3. Anträge zu Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim/bei der ersten Vorsitzenden (bei optionaler Vorstandszusammensetzung: bei einem der Vorstandsmitglieder) eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn 2/3 der Anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom/von der ersten Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung, von seinem/ihrem Stellvertreter geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  7. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
  8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Protokollführer/-in und vom/von der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.

§ 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

    Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben

  • Entgegennahme der Berichte des Gesamtvorstandes
  • Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer/-innen
  • Entlastung des Gesamtvorstandes
  • Wahl des Gesamtvorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer/innen
  • Entgegennahme der Bekanntgabe von Jugendsprecher/Referenten
  • Festsetzung der Beiträge
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

§ 11 Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus fünf Personen:

a) Der/die erste Vorsitzende i. S. d. § 26 BGB

b) Der/die stellvertretende Vorsitzende i. S. d. § 26 BGB s.)*

c) Der/die Schatzmeister/in

d) Der/die Schriftführer/in

e) Der/die Jugendleiter/in

Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, sie sind bevollmächtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich einzeln zu vertreten. )* Im Innenverhältnis des Vereins besteht jedoch die Verpflichtung, dass der/die stellvertretende Vorsitzende von seiner/ihrer Einzelvertretungsvollmacht nur Gebrauch macht, wenn er/sie vom Vorsitzenden beauftragt wird oder wenn der/die Vorsitzende verhindert ist.

Sollte bei einer Vorstandswahl kein Kandidat bereit sein alleine das Amt des Vorsitzenden oder dessen Stellvertreters zu übernehmen besteht folgende optionale Möglichkeit:

Der Vorstand  i. S. d. § 26 BGB sollte aus mindestens zwei und höchstens vier Mitgliedern bestehen. Die endgültige Zahl der Vorstandsmitglieder bestimmt die  Mitgliederversammlung.

Der neu gewählte Vorstand erstellt einen Geschäftsverteilungsplan und informiert die Mitglieder hierüber spätestens sechs Wochen nach der Wahl durch Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins. Zuständigkeitsänderungen sind i. d. F. jederzeit möglich und unverzüglich zu veröffentlichen.

Sollten mehrere Vorstandsmitglieder zusammen den Verein als Vorsitzende führen, muss die Position b) (stellvertretender Vorsitzender) des vorgenannten Gesamtvorstandes nicht zwingend besetzt sein.

I. S. d. § 26 BGB wird der Verein durch die jeweiligen Vorsitzenden oder den/die stellvertretenden Vorsitzenden einzeln gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Die Mitglieder der Vorstandschaft verpflichten sich dabei, sich nach Möglichkeit untereinander abzustimmen. Die Einschränkung im Innenverhältnis für die/den stellvertretenden Vorsitzende/n bleibt wie obengenannt erhalten s.)*.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, ist der verbleibende Vorstand berechtigt, ein Vorstandsmitglied bis zur anstehenden turnusgemäßen Neuwahl durch die ordentliche Mitgliederversammlung kommissarisch zu berufen.

  2)   Der Gesamtvorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm

die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig die nicht durch die   Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

b) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

c) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

d) Berufung von Referenten

  3)   Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom    

Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers im Amt

  4)  Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Gesamtvorstandsmitglieds kann der verbleibende Gesamtvorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen.

  5)  Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Gesamtvorstandssitzungen. Der/die erste Vorsitzende, bei Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende, lädt unter                      Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Gesamtvorstandssitzungen ein. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Gesamtvorstandsmitglieder, darunter                er/die erste Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind.

   6) Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der ersten Vorsitzenden, bei dessen                Abwesenheit der/die stellvertretende Vorsitzende.

§ 12 Die erweiterte Vorstandschaf

  1)  Die erweiterte Vorstandschaft besteht aus:

a) Dem Gesamtvorstand

b) Der/die Jugendsprecher/in

c) Den Sportspartenvertreter/innen

d) Den Referent/innen

 2)  Die erweiterte Vorstandschaft hat die Aufgabe, den Gesamtvorstand in wichtigen Vereins- angelegenheiten zu beraten.

 3) Die Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft werden durch den Gesamtvorstand ernannt.

§ 13 Ordnungen

Zur Durchführung dieser Satzung und der Sportarten kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung, sowie eine Ehrungsordnung geben. Die Mitgliederversammlung ist für den Erlass der Ordnungen zuständig. Ausgenommen davon sind die Geschäftsordnung, die vom Gesamtvorstand zu beschließen ist.  

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 27. April 2018 ist der Umfang der Ordnungen durch das „Präventions- und Schutzkonzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“ sowie einer „Datenschutzerklärung nach der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO)“ erweitert worden. Letzteres gilt als Ergänzung zum § 16 – Datenschutz.

§ 14 Strafbestimmungen 

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Der Gesamtvorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereins vorgehen, folgende Maßnahmen verhängen.

1) Verweis

2) Zeitlich begrenztes Verbot zur Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins.

3) Ausschluss gemäß § 6 Ziffer 4 der Satzung.

§ 15 Kassenprüfer/in

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer/innen, die nicht dem Gesamtvorstand angehören dürfen. Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt 2 Jahre.
  2. Die Kassenprüfer/innen sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege sachlich und rechnerisch prüfen und dies durch ihre Unterschrift bestätigen. Der Mitgliederversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.
  3. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer/innen sofort dem Vorstand berichten.

§ 16 Datenschutz

  1. Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Die Angabe einer Telefon-Nr. und Email-Adresse ist optional. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
  2. Als Mitglied des WLSB ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Namen, Geburtsdatum und Anschrift.
  3. Bei der Mitgliederversammlung am 27. April 2018 wurde dieser §, auf Grund der ab dem 25. Mai 2018 in Kraft tretenden Vorschriften nach der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), mit einer Datenschutzerklärung erweitert. Diese Datenschutzerklärung wird dem § 13 Ordnungen hinzugefügt. Die Punkte 1) u. 2) dieses § sind ebenfalls in der neuen Datenschutzerklärung in angepasster Form enthalten.

§ 17 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.
  2. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder.
  3. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung mindestens zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt sind die Vorstände gem. § 26 BGB die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports. Die Mitgliederversammlung, die den Beschluss zur Vereinsauflösung fasst, beschließt durch Mehrheitsbeschluss wem das Vereinsvermögen nach den vorgenannten Kriterien zugesprochen wird.

Sigmaringendorf, den 27. April 2018